Naturpark - Naturschutz

Naturpark Puez-Geisler

Der 10.200 ha große Naturpark Puez-Geisler umfasst eine weitgehend felsige Hochfläche (mittlere Höhe 2.500 m) der nordwestlichen Dolomiten, die sich durch besondere Schönheit und durch reiche Naturschätze auszeichnet. Kühne Felsgrate, bizarre Erosionsformen und interessante Karstformen kontrastieren mit ausgedehnten Hochflächen und Wäldern.

Ziel und Zweck des Parks sind Naturschutz, Landschaftspflege und Forschung, aber auch Erholung, Information und Umwelterziehung.

Die "Ruhegebiete" im Naturpark bleiben frei von jeder technischen Erschließung und Verbauung. Besucher müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen: der öffentliche Verkehr ist untersagt und das Pflücken von Blumen und Pilzen sowie das Sammeln von Mineralien und Fossilien streng verboten. Biotope dürfen nicht beeinträchtigt oder gar zerstört werden. Nur so kann die gesamte Vielfalt des Naturparks erhalten bleiben.

Informationen zu den geführten Wanderungen im Naturpark Puez-Geisler erhalten Sie in den Grödner Tourismusvereinen.

Naturschutz geht uns alle an

Befolgen Sie deshalb bitte folgende Regeln:

  • Schonen Sie Wiesen und Almen und bleiben Sie auf den Wanderwegen;
  • Lassen Sie keinen Müll liegen; tragen Sie Verpackungen, Dosen und dergleichen wieder ins Tal;
  • Pflücken Sie keine Blumen, die unter Naturschutz stehen;
  • Verängstigen Sie nicht das Wild durch unnötigen Lärm; beachten Sie den natürlichen Lebensraum der Tiere;
  • Beachten Sie die Bestimmungen der Naturparks;
  • Bleiben Sie mit dem "Mountain-Bike" auf den Radwegen;
  • Zünden Sie keine Feuer im Wald an; das ist nicht nur in trockenen Sommern für Mensch und Natur gefährlich.

Das Sammeln von Pilzen ist in Gröden durch die Vorgaben des Landesgesetzes geregelt: Nach Einholung einer Genehmigung, die Sie im Tourismusverein Wolkenstein oder beim Postamt St. Christina zum Preis von € 8,00 pro Tag erhalten, dürfen pro Person über 14 Jahre an geraden Tagen bis zu 1 Kg Pilze gesammelt werden.
Das Sammeln von Pilzen ist verboten: in der Gemeinde St. Ulrich und in Landschaftsschutzgebieten, sowie dort, wo der Grundeigentümer ein entsprechendes Schild aufgestellt hat.