Spazierwege in Gröden

Die Natur gemütlich genießen

Zahlreiche Spazierwege in Gröden führen über Wiesen, an Bächen entlang, an Bauernhöfen vorbei zu Aussichtspunkten mit Ruhebänken und einem herrlichen Blick auf das Panorama, die Dörfer, Wälder und die nahen Berge. 

Folgend finden Sie die schönsten Spazierwege in Gröden.
Alle Themenwege inklusive Kartenausschnitte, Fotos, Höhenunterschiede, Länge, Gehzeit und Ausgangspunkte sowie weitere Infos finden Sie in der neuen Broschüre „Themenwege in Gröden“, im Online Shop erhältlich. Einen Auszug davon finden Sie in folgendem PDF.

St. Ulrich

Weg des Dialogs

Startpunkt ist die Pfarrkirche von St. Ulrich. Folgen Sie der steilen Straße nach St. Jakob, bis Sie nach wenigen Minuten zur Abzweigung „Col de Flam“ gelangen. Vier künstlerisch gestaltete Symbole sowie Schriftsteine aus Porphyr und Schriftpaletten werden Ihnen den Weg weisen. In Serpentinen wandern Sie durch eine wunderschöne Gegend: nach einer kurzen Wegstrecke bietet sich nämlich ein toller Ausblick auf St. Ulrich. Sie werden auch an einer imposanten Christusstatue aus Holz vorbeikommen: hier bietet sich die Möglichkeit, auf gemütlichen Bänken zu verweilen. Der Rückweg erfolgt über den Hinweg.

Annatal

Der Start der Wanderung erfolgt an der Talstation der Seceda-Umlaufbahn. Am unteren Ende des Parkplatzes, gegenüber der Station, führt der Weg über eine kleine Holzbrücke. Folgen Sie dem Annabach durch den Wald. Sie kommen an einer erfrischenden Kneipp-Anlage, an Rastbänken und Hängematten vorbei, die Sie zum Wohlfühlen und Entspannen einladen. Nach etwa 20 Minuten überqueren Sie eine weitere Brücke: an der rechten Seite werden Sie sogleich eine große Wiese mit Kinderspielplatz erblicken. Weiter geht es über den Waldweg bis zum Talschluss. Retour geht es über den Hinweg.

St. Jakob (Weiler oberhalb von St. Ulrich)

Startpunkt ist die Pfarrkirche von St. Ulrich. Folgen Sie der Beschilderung nach St. Jakob bis Sie zum „Weg des Dialogs“ gelangen, der links abzweigt. Folgen Sie den Serpentinen bis zum „Col de Flam“. Weiter geht es auf einem ansteigenden Waldweg. Zuletzt biegen Sie rechts ab und wandern ebne hinüber zum Kirchlein, welches dem Hl. Jakob geweiht ist – dem Beschützer der Wanderer und Pilger. Der Abstieg erfolgt über den Hinweg zurück.

Waldrand

Ausgangspunkt ist das öffentliche Hallen- und Freischwimmbad „Mar Dolomit“. Spazieren Sie ostwärts vorbei am Bauernhof „Minert“ und biegen Sie kurz später nach rechts ab. Wandern Sie entlang des Waldrandes und überqueren Sie dabei den Skilift „Furdenan“. Der Wegverlauf führt Sie bis zum Hotel „Ronce“, wo die Straße in einen Weg übergeht. Während der Wanderung genießen Sie einen immerzu wundervollen Blick auf St. Ulrich. Der flache Wegverlauf bringt Sie bis zum Bauernhof „Nuaves“. Von hier aus wandern Sie auf Asphalt hinunter bis zur Digonstraße. Retour geht es über den Hinweg oder mit dem öffentlichen Bus (Verbindung Kastelruth - Gröden) bis zum Antoniusplatz.

Rundweg St. Ulrich

Startpunkt ist die Pfarrkirche von St. Ulrich. Folgen Sie der Luis Trenker-Promenade Tal einwärts bis zum Ortsteil „Coi“. Auf Höhe eines kleinen Supermarkets zweigen Sie rechts ab und folgen Sie der Asphaltstraße, die Sie bis zum Haus „Mulin d’Odum“ bringen wird. Hier wechseln Sie die Talseite, indem Sie den Bach überqueren. Folgen Sie dem Straßenverlauf und wandern Sie Tal auswärts – vorbei am Bauernhof „Minert“ und am Hallen- und Freischwimmbad „Mar Dolomit“, bis Sie schließlich die Talstation der Umlaufbahn Seiser Alm erreichen. Überqueren Sie nun die Fußgängerbrücke an der rechten Seite und gelangen Sie so wieder zum Ausgangspunkt.

Geotrail Pufels

Die geologische Rundwanderung zwischen Panider Sattel und Pufels veranschaulicht die Entwicklungsgeschichte des weltberühmten Dolomitengebirges anhand von interessanten Informationstafeln. Der Weg führt durch geologische Glanzstücke am Rand des UNESCO –Weltnaturerbes Dolomiten und bietet weiteres auch prachtvolle Fernblicke auf die Grödner Berge.

Poststeig

Gestartet wird am Hauptplatz in Lajen. Von dort geht es über die Straße „H. Pflaster“ bergab zu einer kleinen Kapelle. Auf den Wegweisern davor ist der Poststeig (Markierung P)nach Tschöfas ausgeschildert. Man folgt dieser Straße bis zum Ortausgang und nachdem man einer kleinen Hütte passiert, taucht der Poststeig in den Wald ein. Man geht entlang diesem Weg. Am Gspoi-Hof angelangt, weißt ein Schild nach links zurück in den Ort Tschöfas. Im Ort schließt sich der Kreis, der Rückweg nach Lajen erfolgt auf dem Poststeig.

St. Christina

Erlebnisweg Monte Pana „PanaRaida“

Ausgehend von der Talstation des Sesselliftes Monte de Sëura verläuft der Erlebnisweg Monte Pana welcher mit insgesamt 10 Erlebnisstationen ausgerichtet wurde vorbei am Sporthotel Monte Pana zur bekannten Kapelle des Architekten Franz Baumann. So gibt’s die holzgeschnitzten Pferde mit Baumstamm zu Klettern, eine Wasserstation mit Picknickzone, ein Labyrinth, eine Zapfen-Torwand -Riesenschaukel, ein Kletterbaumhaus, eine Kabelkistenbahn, ein Art & Design Tunnel sowie eine Hängemattenruhoase mit Kneippmöglichkeit. Weiter führt der Weg durch Wiesen und über Wälder bis hin zum kleinen Wasserbiotop und zurück zum Ausgangspunkt. Besonders für Familien mit Kindern und Kleinkindern (im Kinderwagen) geeignet. Dauer: 1 h

Kunst-Natur-Pfad Monte Pana „Troi UNIKA“

Auf dem Kunst-Natur-Pfad „Troi UNIKA“ stehen das Naturerlebnis, die kunstvoll anmutende Bergkulisse und die tief verwurzelte Grödner Tradition des Schnitzhandwerks im Vordergrund. Besonderer Blickfang sind zwei Kunstwerke bekannter Grödner Bildhauer: „Pultredes – Blickpunkte“ von Stephan Perathoner und „Die Feder“ von Eric Perathoner. Sie setzen St. Christina, Monte Pana und die umliegende Bergwelt gekonnt in Szene. Dabei verschmelzen Kunst und Natur zu einem sich ergänzenden Gesamtbild. Dauer 40 Minuten. Länge 1,5 Km. Im Sommer mit Kinderwagen wanderbar. Auch im Winter begehbar.

„La ferata de Gherdëina“ - Grödner Bahnweg

Die Grödner Bahn wurde noch zu Zeiten der altösterreichischen Monarchie errichtet. Die Bahn fuhr von 1916 bis 1960 und wurde in einer Rekordzeit verwirklicht um Kriegsgüter von Klausen bis Plan zu befördern. Der Grödner Bahnweg beginnt ganz in der Nähe der Cislesstraße in St. Christina und erstreckt sich gemächlich über 3,5 km entlang der noch erhaltenen Bahntrasse bis nach St. Ulrich. Auf dem beschaulichen Panoramaweg wurden mehrere Übersichtstafeln platziert auf denen die Entstehungsgeschichte samt historischem Bildmaterial des „Grödner Bahnl“ ersichtlich ist. Dauer 1 h.

Legendenweg St. Jakob

Dieser Weg führt zum St. Jakobs Kirchlein. Der Legende nach lies der Grödner Graf Jakob von Stetteneck diese errichten. Er widmete sie dem Hl. Jakob, Beschützer der Wanderer. Ausgangspunkt ist die Pfarrkirche von St. Christina. Kurz hinter dieser beginnt der Waldweg. Entlang des Weges stehen 16 Tafeln über die Legende des Grafen Jakob gestaltet wurden. Am Bauernhof „Festil“ bei St. Jakob angelangt, erreicht man nach einem kurzen Anstieg das Kirchlein. Das St. Jakobskirchlein die älteste Kirche des Tales und reicht ins 12 Jh. zurück. Von Bedeutung sind die gotischen Fresken und die Wandgemälde aus dem 16. Jh. neben der Kanzel, die Szenen aus der Jakobslegende darstellen. Öffnungszeiten des Kirchleins ausschließlich im Sommer von Anfang Juli bis Mitte September: Montag Dienstag u. Donnerstag 10:30h – 12:00h Mittwoch u. Freitag 10:30h – 12:00h und 15:30 – 17:00h. Dauer 1,5 h.

Raida dl luech - „Dorfrunde“

Startpunkt ist die Pfarrkirche von St. Christina. Von hier aus folgt der Weg der ehemaligen Bahntrasse und führt vorbei an einem Kinderspielplatz bis hin zur Skifahrer – Bronzeskulptur. Nach dem Überqueren vom Dossesplatz geht es dem Bach entlang weiter bis zum Iman Center, wo sich die weltweit größte handgeschnitzte Krippe und ein zweiter Kinderspielplatz befinden. Wieder am Cislesbach zurückgekehrt, schlängelt sich der Weg weiter bis zur Talstation des Sesselliftes Monte Pana und steigt leicht an vorbei am tosenden Wasserfall Monte Pana bis zur Lichtung Plan da la Sia, wo Kinder zum Spielen und Erwachsene zum Verweilen inspiriert werden. Man gelangt nach Soplajes, um von da aus die Steigung „Triech“ zu erreichen. Vorbei am zweiten versteckten Wasserfall Soplajes führt der Weg zurück zur Pfarrkirche. Dauer: 1,5 - 2 h.

Rundgang Plesdinaz

Nördlich des Gasthofes Uridl beginnt der steile Weg nach Ulëta; nach 100 m führt rechts ein ebener Weg zur Pension Bellavista. Der Rückweg erfolgt über die Fahrstraße bis zur Villa Dolomiti und von dort rechts über die ehemalige Bahntrasse zur Kirche (1-1½ Std).

Der Weg nach St. Ulrich

Der Weg nach St. Ulrich führt hinter dem Friedhof Richtung Soplases; beim Lebensmittelgeschäft Comploj führt der Weg über die Staatsstraße, dann nach links; nach dem Haus Mulin d’Odun überquert man den Bach, um rechts den wenig befahrenen Weg nach St. Ulrich zu nehmen (1 Std.; auch im Winter). Alternative: beim Lebensmittelgeschäft Comploj der Hauptstraße entlang und nach 130 m auf der Bahntrasse weiter nach St. Ulrich.

Kreuzweg

Vom Haus Orchidee, gleich oberhalb der Kirche, führt ein Kreuzweg über Col da Mëssa zum Ortsteil Plesdinaz. Die 14 Stationen des Kreuzweges wurden von einheimischen Bildhauern in Bronze angefertigt und aufgestellt. Eröffnet und eingeweiht wurde der Kreuzweg im September 1998.

St. Jakob

Ein schöner Rundgang – mit herrlichem Ausblick auf Langkofel und Sella – führt nach St. Jakob. Start am Kirchplatz, dann über Ulëta nach St. Jakob (2-2½ Std.; auch im Winter geeignet). Rückweg evtl. über Soplases-St. Christina.

Nach Wolkenstein

Hinter dem Hotel Wolkenstein, oberhalb des Dossesplatzes, führt ein Weg bis zum Hotel Oswald; von dort über La Sëlva, Ciaslat und Monte Pana wieder zurück nach St. Christina.

Wolkenstein

Langental

Am Eingang des Langentals folgen Sie dem Wanderweg Nr. 14 bis zur Silvesterkapelle. Während Sie durch einen vor allem aus Lärchen und Zirben bestehenden Hochwald spazieren, gewinnen Sie langsam an Höhe. Längs des Weges finden Sie Bänke und Tische, die zum Verweilen und Genießen des einmaligen Panoramas einladen. Langsam wird das Tal enger und die Vegetation geht in einen Latschenkieferhain über. Nach Erreichen der Weideflächen wird das Tal wieder weiter und Sie kommen zu steilen Wandfluchten. Retour geht es wieder über den Hinweg.

Panoramaweg

Vom „Hotel Scoiattolo“ nahe der Skischule Wolkenstein aus folgen Sie dem zunächst steilen Weg, der Sie zur Panoramaterrasse „Sai Uedli“ bringt. Hier werden Sie mit einem beeindruckenden Ausblick belohnt. Sobald Sie zu einer beschaulichen Statue der Muttergottes gelangen, welche im Jahre 1999 von Studenten der Grödner Kunstschule geschnitzt wurde, folgen Sie dem Weg 12 B hinauf zum „Costabella“. Über „Risaccia“ gelangen Sie schließlich ins malerische Langental.

Naturonda

Ausgehend von der Bushaltestelle am Sellajoch, folgen Sie der Beschilderung „Naturonda“. Sie erreichen die „Steinerne Stadt“ unter den senkrechten Nordwänden des Langkofels und wandern hier durch eine atemberaubende Naturlandschaft. Entlang des Parcours bieten Infotafeln Einblick in die Grödner Tier- und Pflanzenwelt. So können Sie viel Interessantes über das Aussehen, die Nahrungsaufnahme und den Lebensraum von den in der freien Natur lebenden Tieren wie Fuchs, Hase und Murmeltier erfahren. Auch geben die Tafeln Aufschluss über die Blumenwelt, die Geologie und die regionalen Kräuter. Der Rückweg erfolgt über den Wanderweg Nr. 526.

La ferata – alte Bahnstrecke

Sie starten vom Tourismusverein Wolkenstein und gehen die Hauptstrasse entlang bis zum Hotel Nives, wo Sie rechts Richtung Kirche laufen und dann links Richtung Eisstadion abbiegen. Über die Bahntrasse der ehemaligen Grödner Bahn führt ein Spazierweg in einer gemütlichen Stunde bis nach St. Christina. Entlang der Strecke können Sie zwei Skulpturen von einheimischen Künstlern bewundern. In einer weiteren Stunde gelangen Sie nach St. Ulrich, wo Sie den Bus zurück nach Wolkenstein nehmen können. Man kann aber auch in entgegengesetzter Richtung nach Plan (Start hinter der Ski- & Snowboardschule Wolkenstein) auf den Spuren der Grödner Bahn laufen, wo sich eine weitere Skulptur befindet.

„Ntëur Sëlva“ – Rund um Wolkenstein

Am Tourismusverein Wolkenstein passieren Sie die Hauptstraße, dann den Grödner Bach, bis Sie das Haus „S. Elisabeta“ erreichen. Wandern Sie den Bach entlang Tal einwärts bis nach „Plan“, wo Sie an der Bushaltestelle die Hauptstraße überqueren. Sie befinden sich nun auf dem einstigen Bahnweg. Biegen Sie hinter der Skischule Wolkenstein nach etwa 100 m links ab uns spazieren Sie bis ins Langental. An der Silvesterkapelle biegen Sie erneut links ab und folgen dem Kreuzweg bis zum Ortsteil „Daunëi“. Am Kinderspielplatz beginnt der Abstieg, vorbei an mehreren Gehöften. Laufen Sie Richtung Ortszentrum und erreichen Sie schließlich wieder den Ausgangspunkt.

Kreuzweg

Vom Ortsteil „Daunëi“ aus folgen Sie dem Kreuzweg unterhalb der Stevia-Wände bis zur Silvesterkapelle im Langental. Entlang dieses Spazierweges, der zu den ältesten in Gröden gehört, befinden sich 15 Stationen, die die Leidensgeschichte Christi darstellen. Allesamt wurden im Jahre 1983 von Grödner Künstlern in Baumstämme geschnitzt. Auf halber Strecke besteht während der warmen Jahreszeit die Möglichkeit, die Burgruine Wolkenstein zu besichtigen. Hier handelt es sich um den Stammsitz des Tiroler Adelsgeschlechts Wolkenstein – Trostburg, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.