1. „Saslong“: Der Mythos
Die Piste der alljährlichen Skirennen des FIS-Weltcups der Herren in der Speed-Disziplin. Vom sonnigen Starthang von Ciampinoi führt die Piste westlich über freies Gelände bis zur kleinen Mauer, dem steilsten Streckenteil. Es folgt die große Mauer und die Schlüsselstelle im alpinen Weltcup, der legendäre Kamelbuckel. Über die vielen Wellen der Ciaslat-Wiese mündet sie im graden steilen Endschuss.
Start: Bergstation Sessellift Sochers-Ciampinoi (46.543113, 11.741165)
Ziel: Ruacia (46.556999, 11.730368)
Länge: 3.750 m, Höhenunterschied: 830 m, durchschnittliche Neigung 24,95 % (das höchste Gefälle ist 56,9%)
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2. „Cir“: Die Weibliche
Die Piste war Schauplatz der Weltcup-Abfahrt 1970 der Damen und verläuft zunächst mit einmaligem Panoramablick direkt unterhalb der zackigen Spitzen der Cir-Gruppe. Es folgen in schnellem Tempo Neigungswechsel, bis zum weitläufigem Ziel in der herrlichen und unberührten Naturkulisse des Langentals.
Start: Bergstation Umlaufbahn Dantercepies (46.553995, 11.799508)
Ziel: Talstation Sessellift Val/Langental (46.561879, 11.770689)
Länge: 2.750 m, Höhenunterschied: 675 m, durchschnittliche Neigung 27,76 %
3. „Ciampinoi Nr. 3“: Die Technische
Die Piste des Riesenslaloms der Damen und Herren 1970 ist eine der technischsten Strecken der Dolomiten. Sie startet an der Bergstation der Umlaufbahn Ciampinoi, am sonnigen Starthang der Saslongpiste, und verläuft östlich von Ciampinoi über mehrere steile Gefälle durch den Wald bis nach Wolkenstein.
Start: Bergstation Umlaufbahn Ciampinoi (46.538658, 11.753133)
Ziel: Frëinahang Wolkenstein (46.552070, 11.761627)
Länge: 2380 m, Höhenunterschied: 677 m, durchschnittliche Neigung 29,67 %
4. „Bravo“: Die Romantische
Die Riesentorlauf Reservestrecke Bravo am Mont de Seura befindet sich im Skigebiet Monte Pana in St. Christina. Zwischen Bergen und Wäldern mit stetigen Gefälleänderungen zeigt sich Bravo von seiner schönsten Seite, umgeben von einer einzigartigen Naturkulisse am Fuße des Langkofels. Ein Hang für Nostalgiker und Romantiker.
Start: Bergstation Sessellift Mont Sëura (46.538933, 11.726632)
Ziel: Talstation Sessellift Monte Sëura/Monte Pana (46.550821, 11.715738)
Länge 2.200 m, Höhenunterschied 400 m, durchschnittliche Neigung 24 %
5. „Falk“: Die Erste
Die Piste Falk, die im Skigebiet Plan de Gralba liegt wird bereits seit dem Ende der vierziger Jahre von Skifahrern besucht. Sie startet am Piz Seteur und man erreicht Plan de Gralba über einen sehr angenehmen Pistenverlauf inmitten von einem Wald mit vielen harmonischen Kurven und lieblichem Gefälle, was jeden Skifahrer begeistert. Die sehr beeindruckende Umgebung strahlt das Gefühl der Freiheit, Spaß und Freude aus, was dazu beiträgt, den wahren Sinn der Berge zu würdigen.
Start: Bergstation Umlaufbahn Sassolungo (46.522850, 11.760756)
Ziel: Talstation Umlaufbahn Sassolungo/Plan de Gralba (46.532535, 11.771325)
Länge 2.050 m, Höhenunterschied 316 m, durchschnittliche Neigung 25 %
6. „Gardenissima“: Die Sensationelle
Diese Abfahrt ist der Austragungsort des gleichnamigen Skirennens, welches der längste Riesenslalom der Welt ist und jeweils am Ende der Wintersaison stattfindet. Das einmalige Panorama macht sie zu den schönsten Pisten im gesamten Alpenraum. Sie führt 6 km von den breiten sonnigen Hängen auf Seceda vorbei an vielen kleinen Hütten durch den Wald bis zu den Auslaufhängen bei Col Raiser.
Start: Bergstation Sessellift Fermeda/Seceda (46.600527, 11.727089)
Ziel: Talstation Umlaufbahn Col Raiser (46.565359, 11.736626)
Länge 6.000 m, Höhenunterschied 1.033 m, durchschnittliche Neigung 19 %
7. „La Longia“: Die Längste
Sie zählt zu den längsten Pisten der Dolomiten. Sie startet auf den breiten Hängen des Cucasattels auf Seceda, vorbei an geologisch interessanten Felsen mit breiten, langen Kurven durch den Wald, weiter durch einen natürlichen Canyon und mündet im Annatal in St. Ulrich.
Start: Bergstation Sessellift Fermeda/Seceda (46.600527, 11.727089)
Ziel: Talstation Seilbahn Seceda/St. Ulrich (46.576538, 11.675083)
Länge 10.500 m, Höhenunterschied 1.273 m, durchschnittliche Neigung 18%
8. „Pilat“: Die Neue
die ehemalige Naturabfahrt "Pilat" durch die felsigen Wälder von der Seiser Alm nach St. Ulrich, wurde achtsam und aufwändig konzipiert und präsentiert sich nun als eine spektakuläre kurvige 4.703 m lange Waldabfahrt (Höhenunterschied 778 m und einer durchschnittlichen/maximalen Neigung von 17/58%) mit einmaligen Ausblicken über das gesamte Grödental.
Start: Bergstation Umlaufbahn St. Ulrich-Seiser Alm (46.557927, 11.664742)
Ziel: Talstation Umlaufbahn St. Ulrich-Seiser Alm (46.572851, 11.670870)
Länge 4.703 m, Höhenunterschied 778 m, durchschnittliche/maximale Neigung 16/60%