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St. Christina in Gröden

Das sonnenverwöhnte Dorf am Fuße des Langkofels

Ein Ort zum Innehalten, Verweilen, Wiederkehren – diese oder ähnliche Beschreibungen werden immer wieder genannt, wenn es um das sonnenverwöhnte Dorf St. Christina in Gröden geht. Umgeben von saftigen Blumenwiesen und bizarren Felsformationen ist dieses schmucke Dorf ein Ort, an dem sich Gastfreundschaft und die Freude an Traditionen auf eine einladende Weise verbinden. In St. Christina leben etwas weniger als 2.000 Einwohner, von denen die meisten im Tourismusbereich tätig sind und die zahlreichen Wanderer, Radfahrer, Skifahrer und Familien willkommen heißen, die in diesem malerischen Ort ihren Urlaub verbringen.

Kultur und Vereine in St. Christina

St. Christina hat ein sehr lebendiges Kultur- und Vereinsleben, was ein weiterer Beleg dafür ist, dass sich die Bewohner Grödens ihrer Heimat in besonderem Maße verpflichtet fühlen. Die Musikkapelle des Orts besteht seit 1856, der Chor seit 1972. Darüber hinaus wird die Volksmusik in zahlreichen weiteren Musikvereinigungen lebendig gehalten. Die Vereine sind maßgeblich für die Gestaltung des Kulturlebens in St. Christina zuständig. Sie organisieren mehrmals pro Jahr Feste, auf denen Einheimische und Gäste gemeinsam feiern.

Sehenswürdigkeiten in St. Christina

Die Liste der Sehenswürdigkeiten in und um St. Christina ist lang. Es lohnt sich, mit offenen Augen durch die Straßen des verkehrsberuhigten Dorfkerns zu gehen und die hübschen Gebäude eines intensiven Blickes zu würdigen. Beim Flanieren sollten Sie unbedingt die Gelegenheit nutzen, die Pfarrkirche von St. Christina zu besichtigen. In der Kirche befinden sich einige Kunstwerke namhafter Bildhauer der Region. Die Fischburg liegt zwischen St. Christina und Wolkenstein. Im 17. Jahrhundert von Engelhard Dietrich von Wolkenstein-Trostburg erbaut, ist das Sommer- und Jagdschloss im Renaissance-Stil eine echte Augenweide. Zwar können Sie die in Privatbesitz befindliche Burg nicht selbst besichtigen, wohl aber die Außenansicht des Gebäudes genießen. Besuchen Sie auch die sphärische Sonnenuhr auf dem Monte Pana. Wer sich für Eisenbahngeschichte interessiert, sollte den Grödner Bahnweg entlangspazieren, wo es auf 14 Tafeln Informationen rund um die Geschichte der Grödner Bahn zu lesen gibt. Auch der Tervela-Wasserfall ist einen Abstecher wert. Er liegt direkt gegenüber dem Ortskern und lädt zum Verweilen ein. Ein weiterer Wasserfall befindet sich in Soplajes, einem Teil von St. Christina.

Sport in St. Christina

St. Christina bietet Sportmöglichkeiten für das gesamte Jahr. Zahlreiche Wanderwege beginnen hier und führen unternehmungsfreudige Urlauber weit in die Dolomiten. Auch Tennisplätze und ein Sportplatz sorgen für Abwechslung. Besonders beliebt ist St. Christina vor allem bei Wintersportlern. Das Langlaufzentrum Monte Pana ist ebenso berühmt wie die Sellaronda, zu der Skifahrer in St. Christina bequemen Zugang haben. Dolomiti Superski, das mitten im UNESCO Welterbe Dolomiten gelegene Skigebiet, bietet für jeden Skifahrer ein Vergnügen der Extraklasse. Wer gern auch den Profis des Skisports zuschaut, kann in Gröden zwei Rennen des Alpinen Skicups besuchen. Das Abfahrtsrennen auf der Saslongpiste sorgt für rasanten Spaß. Außerdem wird hier ein Super-G-Wettkampf ausgetragen.

Die Highlights in St. Christina

  • In urigen Bergbauernhöfen zur Brotzeit einkehren
  • Die einzigartigen Kunst- & Kulturschätze entdecken
  • Unmittelbare Verbindung zum Naturpark Puez-Geisler
  • Berühmte Pisten & famose Aussichten auf die Sellaronda
  • Mit der Saslong-Umlaufbahn weltmeisterliche Skipisten erreichen
  • Rustikale Berghütten & allerlei Südtiroler Spezialitäten
  • Prächtige Landstriche laden zum Spaziergang ein

Wo Tradition lebendig ist: die Geschichte St. Christinas

Die Berge rund um St. Christina sind geologische Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit. Gesteinsproben aus den Dolomiten geben Aufschluss über die dramatischen Veränderungen, die im Lauf der Jahrmillionen auf dem Erdball stattgefunden haben. Die Geschichte von St. Christina selbst reicht ins 13. Jahrhundert zurück, in dem der Ort erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Bauern der Region waren über viele Jahrhunderte sehr arm. Krankheiten und Naturkatastrophen sorgten immer wieder für Todesopfer und persönliche Katastrophen der hier lebenden Menschen. 

Im 20. Jahrhundert stellten die beiden Weltkriege die entscheidenden Zäsuren in der Region dar. Einerseits fielen viele Grödener Männer im Krieg, andererseits wurde im Zuge des ersten Weltkriegs das Schienennetz in St. Christina ausgebaut, was nach Kriegsende einen echten Handelsaufschwung mit sich brachte. Mit der Machtübernahme der Faschisten versuchte man, Gröden und ganz Südtirol zu italianisieren – ein Vorhaben, das am Widerstand der Einheimischen kläglich scheiterte.

Viele Menschen in St. Christina sprechen neben Italienisch und Fremdsprachen auch die ladinische Sprache und fühlen sich der ladinischen Kultur zugehörig. Die Grödener Tracht, Volkslieder und die weit verbreitete Kultur der Holzschnitzerei zeugen heute von der großen Heimatverbundenheit und der Freude der Grödener Menschen, ihre Tradition lebendig zu halten. 

Tourismusverein St. Christina

Str. Chemun, 9
I-39047 St. Christina (BZ)
E-Mail: s.cristina@valgardena.it
Tel.: +39-0471-777800 / Fax: +39-0471-793198

Öffnungszeiten Tourismusverein St. Christina

Montag – Samstag: 08.30 – 12.00 Uhr & 15.00 – 18.30 Uhr
Sonntag: 09.30 – 12.00 Uhr (Winter) & 08.30 – 12.00 Uhr (Sommer)

08.12.2018: 09.30 – 12.00 Uhr
24.12.2018: 09.30 – 12.00 Uhr und 15.00 – 16.00 Uhr
25.12.2018: GESCHLOSSEN
26.12.2018: 09.30 – 12.00 Uhr
31.12.2018: 09.30 – 12.00 Uhr und 15.00 – 17.00 Uhr
01.01.2019: GESCHLOSSEN
06.01.2019: 09.30 – 12.00 Uhr

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