100 % sauberen Strom ohne CO2-Emissionen

Laut dem Strategiepapier „Energie-Südtirol 2050“ will Südtirol zu einem „Klimaland im Herzen Europas“ werden. Der durch regenerative Energieträger abgedeckte Anteil am Bedarf soll 2020 demnach 75 Prozent und bis 2050 mehr als 90 Prozent betragen. Südtirol erzeugt schon heute weitaus mehr Strom als es selbst verbraucht. Dabei spielt die Ressource Wasser eine zentrale Rolle. Es geht also voran: 2010 deckte das Land seinen Gesamtenergiebedarf bereits zu 40 Prozent mit erneuerbaren Energien ab.

Know-How bei der Stromerzeugung – das gibt es in Südtirol seit über 100 Jahren. Die Nutzung der Wasserkraft beginnt Ende des 19. Jahrhunderts. Vor dem ersten Weltkrieg entstehen bereits die ersten E-Werke, darunter auch in St. Ulrich und in Wolkenstein.
1938 wird das Kraftwerk in Waidbruck in Betrieb genommen. Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs decken die Südtiroler Kraftwerke 12 Prozent des italienischen Stromverbrauchs.

Sämtliche Wasserkraftwerke in Südtirol befinden sich zurzeit in „einheimischer“ Hand durch die Gesellschaft Alperia AG.

In Gröden wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen in den 6 Wasserkraftwerken erzeugt. Wasserkraftwerke erzeugen erneuerbare Energie und verbrauchen keine natürlichen Rohstoffe. Es wird jedes Jahr in Gröden durchschnittlich rund 4.000 MWh sauberer Strom produziert. Auf diese Weise wird gemeinsam mit dem Kraftwerk am Taleingang in Waidbruck eine nachhaltige Energieversorgung gewährleisten und gestaltet die Energiezukunft für Gröden.
Weiters hat die Kläranlage in Pontives im Jahr 2020 3.971.681 m3 gereinigte Abwässer verarbeitet und daraus 396,85 MWh elektrische Energie erzeugt.
Dazu kommen noch Solar- und Photovoltaikanlagen in mehreren Haushalten und Betrieben.

Alle Kraftwerke sind zertifiziert: Sie produzieren zu 100 % sauberen Strom ohne CO2-Emissionen.

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