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Grenzgänge durch die Kulturen

Der Name "Tirol" leitet sich vom Ladinischen ab. Es kommt vom Wort "Troi", was "Weg" bedeutet. Wie die Sprache ist auch die gesamte ladinische Kultur der Dolomiten etwa 2000 Jahre alt. Religiöse Rituale, ländliche Feste und traditionelle Bräuche, Singen und Musizieren haben sich in dieser langen Zeit oft verändert. Heute erforschen und bewahren drei Institutionen die alten ladinischen Kulturschätze: der Ladinische Kulturverein Gröden, das ladinische Kulturinstitut "Micurà de Rü" und - grenzüberschreitend für alle Ladiner im Herzen der Dolomiten - die "Union Generela di Ladins dla Dolomites".

Die Römer beeinflussten die ladinische Sprache, die spätere Christianisierung die religiösen Bräuche. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Ladiner auch die Einflüsse der deutschen und italienischen Kultur aufgenommen. Sie sind aber immer unverkennbar geblieben. Und vor allem sind sie stolz darauf, ihr uraltes Kulturerbe mit ihren Gästen zu teilen.